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hilfe, wochenbettdepression

hallo ihr lieben.. ich brauche glaub ich echt hilfe und muss mal jammern.. und vielleicht ein paar tips oder erfahrungsberichte von euch!!
meine kleine ist jetzt 11 tage und ich fühle mich total überfordert, könnte den ganzen tag nur heulen und habe gedanken wie: hilfe, ich kann nicht mehr raus aus der nummer, sie wird lästig, habe ich sie lieb? und all solche sachen.. das ist total schlimm und mein mann ist auch schon total traurig und ich hab angst, dass unsere ehe daran kaputt geht..
geht es noch jemandem ähnlich? ich fühle mich schrecklich!!
Bisherige Antworten

Laß dich mal ganz doll drücken!

Hört sich wirklich nach Wochenbettdepression an, gegen die du unbedingt was tun solltest. Richtige Tipps kann ich dir leider nicht geben, da ich selbst GsD keine Erfahrung damit habe machen müssen. Hast du keine Hebi, die um Rat fragen kannst? Ansonsten wende dich direkt an deinen Arzt! Es gibt Behandlungsmöglichkeiten.
Wünsch dir Alles Gute und baldige Besserung!
LG Daniela, ET-3

Re: hilfe, wochenbettdepression

Liebe Polonie,
wenn meine Kleine nicht so schreien würde und ich nicht dauernd um sie rum sein müsste, würde ich dir länger schreiben. Nach drei Wochen ist es bei mir besser geworden, inzwischen wächst auch die Liebe. Das kommt, ehrlich. Aber es ist tierisch anstrengend!
Dein Mann muss dich jetzt unbedingt unterstützen. Bei uns ist es so, dass er die Windeln etc macht und ich "nur" stille. Aber nächste Woche muss er wieder arbeiten, davor habe ich Bammel.
Ich habe auch so manche Träne geweint, und das ist sicher noch nicht vorbei. Ich sitze hier und bin durchgeschwitzt, weil wir schon wieder drei Stunden Geschrei haben, wer weiß, wie lange es heute geht. Ja, auch ich fühle mich manchmal überfordert. Aber, liebe Polonie, wir werden es überstehen! Die Kleinen können ja nichts dafür und machen es nicht mit Absicht.
Liebe Grüße an euch drei!
cornucopia

Re: hilfe, wochenbettdepression

Hallo ,
es muss Dir wirklich schrecklich gehen.´
Ich hatte zwar noch keine Depression in dieser Sache gehabt, aber ähnliche Gedanken hat man, vor allem nach dem ersten Kind, sicherlich öfters.
Ich würde an Deiner Stelle mich an den FA wenden, wenn Du da alleine nicht raus kommst.
Ich wünsche Dir, dass es bald besser wird, lass Dir viel vom Mann helfen.
Gerade die erste Zeit mit einem Neugeborenen (die schlaflosen NÄchte) und all die grosse Verantwortung, die man dann hat, können einem schon belasten.
Ich hab jetzt drei Kinder und denke manchmal auch, ob ich der Verantwortung und der Arbeit, die damit zu tun hat, standhalten kann.
Dann denke ich mir wieder, dass vor allem meine Tochter auch mal gross wird und alles bald wieder leichter wird.
Alles Gute, aber lass Dir helfen, aus einer Depression kommt man selten alleine raus.
Gute Besserung.
LG, Deine Anita

Re: hilfe, wochenbettdepression

Hallo Polonie!
Mir ging es ebenso und ich bin dann zur HÄ gegangen,nehme seit 1 Woche Antidepressiva. Es wird langsam besser. Lass dir helfen, du wirst sehen,es lohnt sich,nur allein schon das Gespräch mit meiner HÄ hat schon gutgetan.
Sie meinte,ich soll mir auch unbedingt Zeit für mich nehmen und ein geregelten Tagesablauf einführen,soll heissen:
Schlafen,wenn die Kleine schläft(meist mittags 1-2 Std.,wo dann mein Freund sich um die Kleine kümmert)und immer zur selben Zeit aufstehen und ins Bett gehen.
Funktionert ganz gut,stehe um 7.00Uhr auf und gehe 23.Uhr schlafen:0).
Und bitte deinen Mann um Verständnis,Du bist nicht allein mit diesem Problem!Alles Gute!!!
LG,Dani+Melanie(fast 6 Wochen alt)

Re: hilfe, wochenbettdepression

Hallo!
DU BIST NICHT ALLEINE!!!!
Ganz viele Frauen haben diese Depressionen und meist verschwinden sie nach einigen Tagen auch wieder von alleine (um ab und zu vielleicht wiederzukehren). Wenn diese Gefühle andauern und du nicht alleine aus dem Teufelskreis kommt, such dir professionelle Hilfe! Geh nach außen, lass dir helfen.
Die Gefühle der totalen Überforderung kenne ich noch von Theresa - plötzlich genügte der geringste Anlass, um völlig aufgelöst zu weinen und sich am liebsten (ohne Baby!) zu verkriechen...
Das wird besser - deine Liebe wird wachsen. Das dauert oft etwas! Sei geduldig mit dir selber, nicht alle Mamas sind automatisch strahlende, überglückliche und alles bewerkstellende Superfrauen, die vor Liebe, Fürsorge, Haushaltswerkeln und Geliebtentum überströmen.
Erkläre deinem Mann deine Gefühle. Er wird es verstehen als hormonelle Ausnahmesituation. Rede mit deiner Hebamme!!!! Oder deinem Arzt.
Alles, alles Gute und viel Kraft - es wird alles ins Lot kommen... Jeder braucht seine Zeit, um in der neuen Familie seinen Platz zu finden und einzunehmen...
GGLG Simone mit Julius *31.07.06 und Theresa 24 Mo.
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