Hallo Frau Dr. Elfrath,
unser zweiter Sohn ist jetzt fast 10 Wochen alt und ist ein pflegeleichter kleiner Kerl, der sich gut entwickelt. Er kam als Sturzgeburt auf die Welt und war in den ersten Tagen nach der Geburt deutlich gestresst und unruhig.
Was mich jedoch etwas beunruhigt ist, dass er von Geburt an eine absolute Lieblingsseite hat - die rechte. Er schläft auf dem Rücken und grundsätzlich mit dem Kopf nach rechts. Auch wenn er wach ist, dreht er den Kopf meistens nach rechts und lässt sich nur recht schwer dafür begeistern, den Kopf mal nach links zu drehen - meistens schaut er sogar lieber eine langweilige Wand an als den Kopf zu drehen.
Bei der U3 hat uns die Kinderärztin gesagt, dass wir diese Schiefhaltung i Auge behalten müssen, aber noch hätte er Zeit. In der letzten Zeit jedoch habe ich das Gefühl, dass diese Schiefhaltung immer ausgeprägter wird. Den nächsten Termin bei unserer Kinderärztin haben wir erst Mitte November zur U4. Wie sehen Sie das ganze Thema? Wie stehen Sie zum KISS-Syndrom? Soll ich im Moment noch ruhig abwarten oder bereits vorher einen Termin mit unserer Kinderärztin vereinbaren?
Für Ihre EInschätzung vielen Dank
Ulrike
PS: Seitdem wir ihn mit dem Swaddle me-Pucksack pucken (Ihr Tipp - vielen Dank!) schläft er recht gut ein und nachts auch deutlich ruhiger. Ich stille ihn voll, tagsüber im Abstand von 1,5-2 h, abends dann gegen 19:00 Uhr, zwischen 22:00 und 23:00 Uhr, dann erst wieder etwa um 3:00 Uhr und morgens gegen 7:30 Uhr. Allerdings wird er regelmäßig gegen 1:00 Uhr unruhig (dann hilft ein ihm der Schnuller beim Wieder-Einschlafen) und zwischen 5:00 und 6:00 Uhr hat er eine längere unruhige Phase.