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mal wieder ne Frage an alle

Hallo ihr Lieben,
mal was politisches: würde euch bessere Ganztagsbetreuung der Kinder helfen, also das, was da momentan als Familienförderung im Gespräch ist? Ich war am WE auf einem Treffen mit alten Freunden, die das toll und notwendig fanden (haben höchstens 2 Kinder, die meisten nur 1), nur ich war nicht begeistert. Wie seht ihr das?
Gruß Annette
Bisherige Antworten

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo Annette!
Stehe wohl etwas auf dem Schlauch...Was ist gemeint mit der Familienförderung?
Du meinst nicht die Ganztagsbetreuung im KiGa / KiTa, oder?
LG,
Nicole

Re: mal wieder ne Frage an alle

doch, genau das habe ich gemeint. Wenn momentan von Familienfreundlicher Politik die Rede ist, kommt das doch immer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die besseren Betreuungsmöglichkeiten ganztags, die Ganztagsschule Schülerhorte und so.
Gruß Annette

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo Annette!
So, bin wieder runter vom Schlauch ;-)
Also: vor 2 Jahren kam Nadine in den KiGa, mit Übermittagsbetreuung, d.h. von 07.00-17.00 konnte ich sie dalassen. War 2,5 Tage in der Woche arbeiten, brauchte diese Betreuung also. Lucas war in der Zeit bei einer Tagesmutter. Letztes Jahr war ich mit Lena schwanger, die Leiterin vom KiGa fragte mich, ob ich Nadine aus der Über-Mittag-Betreuung rausnehmen würde, da sie zu viele Kinder dafür hätten - das Jugendamt bewilligt aber nur eine bestimmte Anzahl. Habe ich gemacht, brauchte den Platz ja nicht. Dafür hat die Leiterin sich dafür eingesetzt, dass ich ab diesem Sommer Nadine wieder Über-Mittag drin hab und Lucas auch, obwohl er Ende Juni erst 3 wird. Der KiGa wird ab diesem Jahr in eine KiTa umgewandelt, da so mehr Über-Mittags-Kinder da sein können ( beim KiGa max. 3 Kinder pro Gruppe - wären 12 Kinder, bei einer KiTa bis zu 20 Kinder insgesamt, also 8 Kinder mehr)
Ich bin froh, dass es diese Betreuungsmöglichkeit gibt, so kann ich ab Sommer wieder stundenweise nebenbei arbeiten gehen. Lena kann dann von einer Freundin oder meiner Schwester betreut werden.
LG,
Nicole
PS in unserem Dorf gibt es noch einen KiGa, in den 2 Nachbardörfern auch jeweils einen. Aber keiner von denen hat Übermittagsbetreuung.

Re: mal wieder ne Frage an alle

hallo anette!
ich würde es klasse finden, wenn es hier die möglichkeit der ganztagsbetreuung gäbe. man muss sie ja nicht in anspruch nehmen. aber manche familien sind halt darauf angewiesen. ich musste bei meinem grossen halt sehr früh wieder arbeiten, da ich alleinerziehend war, und nicht zum sozialamt wollte. allerdings hatte ich nur einen krippenplatz bis 13.00, was oft zu schwierigkeiten geführt hat. ich musste zum teil auch nachmittags arbeiten, und dann wieder die not, wohin mit dem kurzen.... tja, und in der jobsuche ist man tierisch eingeschränkt... weil die zeiten müssen total aufeinander abgestimmt sein von betreuung und job , und das ist eher selten...
lg britta

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo Anette,
ja Ganztagsbetreuung finde ich ganz wichtig. Wenn man mit Kindern arbeiten will oder muss und keinen Partner hat, der zu Hause bleibt, ist man darauf angewiesen. Warum warst Du denn nicht begeistert? Selbst wenn Du die Ganztagsbetreuung nicht in Anspruch nehmen würdest, würde sie Dich doch nicht stören? Was ich aber wichtig finde, ist eine gute und qualifizierte Betreuung. Ich war entsetzt, als ich hörte, dass im Kindergarten meines Neffen in Lübeck die Kinder Mittags nicht schlafen, dass die Erzieherinnen keine Zeit hatten, mit den Kindern Ostergras zu säen, zu basteln, dass die Kinder unterfordert sind. Ich finde auch Ganztagsschulen gut, wäre aber froh, wenn der normale Unterricht abgesichert wäre und mein Sohn nicht über Monate täglich zwei Stunden Ausfall hätte.
Gruß Merripit

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo!
Ich finde eine Ganztagesbetreuung KiTa bzw auch Ganztagesschulen super. Ich habe zwar das Glück, zuhause bleiben zu können, aber in anderen Familien denke ich, ist es oft notwendig, daß die Frau mitarbeitet und die Kinder in der Zwischenzeit gut versorgt sind. Zudem ist das in den nordischen Ländern oder auch in Frankreich üblich, und den Kindern geht da glaub ich auch nichts ab. Wir in "D" sind im Denken da wohl oft noch zu antiquiert. Trotzdem, wenn man sich Kinder anschafft, sollte man sich schon darüber im klaren sein, was im Mittelpunkt des Lebens stehen soll, und Kinderplanung und Jobplanung und Lebensstandard sind nicht oft unter einen Hut zu bringen...
gruß, uli

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo! Klar könnte auf dem Betreuungssektor noch viel getan werden und ich finde das auch wichtig für die Leute, die drauf angewiesen sind. Andererseits ärgert es mich aber auch, daß von den Politikern vorausgesetzt wird, daß beide Elternteile arbeiten gehen sollen, es aber nicht mal ansatzweise genügend Stellen gibt und Halbtagsstellen sowieso nicht, von den Vorurteilen vieler Personalchefs Müttern gegenüber mal ganz zu schweigen. Was nützt das beste Betreuungskonzept, wenn es gar nicht so viele "mütterfreundliche" Stellen gibt.Ich finde diese ganze Sache sehr einseitig,denn die Mütter, die in der glücklichen Lage sind,zu Hause bleiben zu können, haben da ja überhaupt nichts von.Unser jüngster ist erst 11 Monate alt und bis er in den KiGa geht,werde ich auf jeden Fall zu Hause bleiben,ich habe mich bewußt dafür entschieden für die Kinder erst mal aus dem Beruf auszusteigen. Eine Kindergelderhöhung oder andere finanzielle Entlastung wäre mir persönlich lieber. Gruß Bianca

Re: mal wieder ne Frage an alle

Hallo Annette,
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich bei meiner allerersten Antwort hier bei einigen in die Nesseln setzen könnte, möchte ich dir meine Meinung sagen!
Ich finde es unmöglich was da im Moment geschieht! Die Familienförderung sieht es so vor, dass Eltern, wo beide berufstätig sind, auch noch die Betreuungsgelder für die Kinder absetzen können bzw. erstattet bekommen. Ich arbeite nicht (habe vier kleine Kinder im Alter von 1, 2 3/4, 4 und 5 Jahren) und wüsste auch nicht wie ich das noch anstellen sollte (vielleicht bin ich einfach nur zu faul? Aber wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass ich bei den Kindern bleibe, solange sie Zuhause sind!). Da stehen wir zum einen eh finanzell schon schlechter da als andere und die werden jetzt dafür auch noch wieder vom Staat unterstützt und wir gucken total in die Röhre. Wo bleibt unsere Unterstützung? Oder muss ich auch arbeiten, um damit die Arbeitslosenzahlen noch weiter in die Höhe zu treiben?
Ich hoffe ich bin nicht gleich total untendurch und ich möchte auch niemanden auf den schlips treten, der Arbeiten geht, dass liegt mir fern! Ich rege mich nur darüber auch, dass wir doppelt benachteiligt werden!
Liebe Grüsse von Marie

Re:@ Ziegenmama

Hallo Marie!
Erstmal "Herzlich Willkommen" !! Wieder jemand mehr, prima!!
Du schreibst, wenn beide Eltern berufstätig sind, die Betreuungsgelder abgesetzt werden können. Das wusste ich gar nicht *huuups*
Zu diesem Thema hatte ich auch ein Posting geschrieben, schau mal nach, wenn Du magst.
Ich war vorletztes Jahr teilzeit arbeiten, werde ab nächstem Jahr Oktober auch wieder gehen ( Elternzeit läuft dann ab). Wir sind leider darauf angewiesen, dass nach dem Wegfall des Erziehungsgeldes mein Einkommen dazufliesst. Ich würde auch lieber - wie z.B. meine Schwester - mit 3 Kindern zu Hause bleiben und nicht arbeiten müssen. Ok, die Arbeit macht mir Spass, aber der Gedanke, auch drauf angewiesen zu sein, ist auch nicht so toll. Damals ( vor dem ersten Kind) hatten wir auch geplant, dass ich zu Hause bleibe, aber leider hat mein Mann beruflich nicht das realisieren können, was er vorhatte.
LG,
Nicole
PS Du hast Deine Zwerge aber auch schnell hintereinander bekommen *uff* *gg*

Re: Re:@ Ziegenmama

Hallo Nicole,
es ist so:(zitiere aus einem Heft der Bundesregierung "Familie Deutschland"
Ab 01 01.2002 können Eltern erwerbsbedingte Kinderbetreunungskosten steuerlich absetzen. ...... Kommen für ein Kind mehr als 1548 Euro Betreunungskosten zusammen, lohnt sich ein Nachweis. Denn alles, was darüber hinaus geht, erkennt das Finanzamt bis zu einer Höhe von 1500 euro als aussergewöhnliche Belastung an.... .
Übrigens sind meine Ziegen schon kurz zusammen, es ist stressig, aber ich würd´s jederzeit wieder so machen :o) !
Mit Grüssen von Marie

Re: Re:@ Ziegenmama

Hallo Marie!
Muss Dich nochwas dazu fragen.
Zählt zu den Betreuungskosten nur der KiGa oder auch eine Tagesmutter?
Die bräuchten wir nämlich evtl. für unsere Jüngste.
Vom KiGa alleine kommen wir eh nicht auf die 1500 Euro, da Lucas als Geschwisterkind frei ist.
LG,
Nicole

Re: Re:@ Ziegenmama

Ich weiss es nicht! ich denke aber schin auch die tagesmutter, denn die Rede ist nur von "Kinderbetreunugskosten". Näheres findet sich wohl in der Broschüre "Die neue Familienförderung" vom Bundesministerium dere Finanzen, die ich nicht habe!
Gruss Marie

Ich find´s auch nicht so gut

Hallo! Ich möchte mich auch mal in die Diskussion einklinken. Okay, für diejenigen, die arbeiten wollen oder müssen ist das ja bestimmt eine prima Sache, aber ich finde es traurig, daß unsere liebe Regierung es anscheinend überhaupt nicht fördernswert findet, wenn jemand (meist die Frau) der Kinder zuliebe zuhause bleibt. Ich wollte immer drei Kinder und es war nie mein Ziel,meine Kinder den ganzen Tag von jemand anders betreuen zu lassen, nur um mich acht Stunden lang von dämlichen Ärzten, doofen Patienten und noch dümmeren Angehörigen vollquaken zu lassen.Aber anscheinend ist das nichts mehr wert, wenn eine Mutter den Anspruch erhebt, sich selbst um ihre Kinder zu kümmern.Zumal es ja so schon kaum Stellen gibt, wie hier jemand richtig bemerkt hat.Überhaupt ist das ganze Gelaber von wegen Familienentlastung doch was für´n Keks. Gruß, Rosanna
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