Einschlafgebrüll!!!!!!!
mein Sohn ist 6 Monate alt und will nicht mehr einschlafen - er wehrt sich mit letzter Kraft und größtem Geschrei dagegen. Es ist ganz egal, ob ich ihn im Arm halte, ihn herumtrage, auf dem Gymnastikball hupse........ Er brüllt im Bett wenn ich bei ihm bin genauso wie wenn er alleine ist. Macht also wirklich keinen Unterschied.
Wenn er eingeschlafen ist (tagsüber ca. nach 1 Stunde Gebrüll) schläft er ca. 1/2 Stunde!!!!!! Abends brüllt er ca. 30-40 Minuten und schläft dann aber so bis 5.00 oder 6.00Uhr durch, kriegt dann eine Flasche und schläft dann meist nochmal so bis 8.00 Uhr. Am Nachtschlaf an sich ist also relativ wenig auszusetzen. Es stört mich auch nicht, wenn er mal ausnahmsweise aufwacht und nach seinem Schnuller verlangt, was sehr selten vorkommt.
Aber diese Einschlaferei raubt mir noch den letzten Nerv!!!! Wenn er endlich schläft, schluchzt er noch stundenlang im Schlaf und er tut mir unendlich leid. Allerdings weiß ich wirklich nicht, wie ich das abstellen soll, da er ja in jeder Lage schreit (und das in voller Lautstärke!!!!).
Habe jetzt überlegt, ob man zum Einschlafen-Üben die Ferber-Methode mal ausprobieren sollte???? Er schreit ja sowieso und schlimmer kann es ja eigentlich dadurch auch nicht mehr werden!???
Wer hat Erfahrung mit ähnlichen Situationen oder hat diese Methode bei einem 6 Monate alten Baby ausprobiert???
Gruß
Gesine
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
Ja, das kenne ich in der Tat. Unser Sohn ist genau sieben Monate alt und ich habe wahrlich alle Register gezogen, was das Einschlafen angeht, da ich die Ferber-Methode bis dato ziemlich bekloppt fand (ich hatte keine Lust mein Kind zu dressieren...). Irgendwann konnte ich aber nicht mehr, da ich zudem noch ca. sieben mal pro Nacht aufgestanden bin (zum Trösten...). Da hab´ ich´s dann doch damit versucht - und bin seither sehr, sehr zufrieden und mein Kleiner auch. Gerade weil er mir leid tat, habe ich es damit probiert. Länger als zehn Minuten habe ich ihn niemals schreien lassen. Am ersten Abend hat er 1,5 Stunden heftigst gebrüllt, dannach wurde es aber immer besser. Nach drei Tagen war der Spuk vorbei und seither weint er - wenn überhaupt, nur sehr kurz (zehn Minuten oder so).
Aber der Leidensdruck muss wirklich groß genug sein, bei Dir. Und nochwas: ich glaub´ es gibt zu der Methode tatsächlich keine Alternative, wenn die Situation so belastet ist, wie bei Dir.
Viele Grüße und starke Nerven!
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
Hast Du die Ferber-Methode gleich "in vollem Umfang" angewandt? Ich meine damit tagsüber, abends und nachts (wobei nachts bei uns ja entfallen dürfte!).
Deine Sohnemann dürfte ja dann auch erst so um die 6 Monate gewesen sein, als Du´s ausprobiert hast - manchmal lese ich nämlich, die Kleinen sollten schon 10 Monate alt sein, dann wäre das ja jetzt noch zu früh. Und wenn ich mit diesem Programm starte, möche ich einfach davon überzeugt sein und das dann auch wirklich durchziehen!
Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag!
Gruß
Gesine
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
Ich habe damit nach Absprache mit meiner Kinderärztin sogar schon mit fünf Monaten angefangen. Das ist allerdings schon sehr früh. Die Autoren von "jedes Kind kann schlafen lernen" benennen ein Alter von ab sechs Monaten. Ich hatte aber bis heute nicht das Gefühl, dass unser kleiner Vincent damit irgendwelche Probleme gehabt hätte. Im Gegenteil, weil er besser schläft, ist er seither auch erheblich entspannter.
Ja, ich habe das Programm auch gleichzeitig nachmittags durchgezogen, weil ich es für ihn unlogisch und verwirrend fand, warum die Mutter nun abends oder nachmittags die Kuschelnummer fährt und zu anderen Zeiten eben nicht. Also ab sechs Monaten bist Du auf der sicheren Seite. Nur wie gesagt, länger als zehn Minuten habe ich ihn nicht alleine gelassen. Ferber selbst sagt ja sowas von einer halben Stunde oder so. Finde ich restlos übertrieben. In "jedes Kind kann schlafen lernen" sprechen sie auch von einigen Minuten warten (steigern: erst mit drei Minuten anfangen, am nächsten Tag fünf usw.) und dann das Kind kurz beruhigen (höchstens zwei Minuten).
Auch Dir einen schönen Sonntag!
Gruß, Kerstin
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
weinen lassen und dann zu ihm gehen und versuchen,
ihn zu trösten, können SIe die MEthode jetzt ruhig
schon anwenden. Allerdings geht es oft leichter, wenn
sie si ekonsequent anwenden und nicht nur zu
bestimmten TAgeszeiten.
GRuß
D. Elfrath
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
Wollte nochmal nachhaken, wieviel "wenige Minuten" sind. Ist eine Steigerung am 4. Tag bis 10 Min. wie in dem Buch angegeben o.k.????
Gruß
Gesine
Re: Einschlafgebrüll!!!!!!!
nicht länger als 5 bis 7 Minuten weinen lasen.
GRuß
Dr. Elfrath
-
Schwangerschaftsanzeichen: Daran erkennst...
Übelkeit, Müdigkeit, Ausfluss: Bin ich schwanger? Diese Anzeichen verraten es dir. → Weiterlesen
-
Windei: Anzeichen und Gründe für eine leere...
Ursachen und Symptome des Windeis und was es mit dem Begriff "Eckenhocker" auf sich hat. → Weiterlesen
-
Selbstbefriedigung in der Schwangerschaft:...
Das Wichtigste vorab: Darüber, dass Selbstbefriedigung eine Fehl- oder Frühgeburt auslösen könnte, brauchst du dir bei einer unkomplizierten Schwangerschaft keinen Kopf zu... → Weiterlesen
-
10. SSW: Größe des Babys und was in dieser...
Größe und Entwicklung des Babys in der 10. SSW und alles Wichtige zu Mamas Körper und Wohlbefinden. → Weiterlesen
-
6. SSW: Ab dieser Woche schlägt das Herz...
In der 6. Schwangerschaftswoche entwickelt sich dein Baby rasant weiter. → Weiterlesen
-
33. SSW: Ab jetzt wird es kugelrund
Mit der 33. SSW beginnt der 9. Monat der Schwangerschaft. Das Baby hätte nun auch als Frühchen sehr gute Chancen. → Weiterlesen
-
AU, KU, BPD & Co.: Die Messdaten in der...
Die wichtigsten Werte und worauf es hindeuten kann, wenn sie außerhalb der Norm liegen. → Weiterlesen
-
Anzeichen für die Geburt: So erkennst du,...
Geht es jetzt endlich los oder doch noch nicht? Auf diese Symptome solltest du achten. → Weiterlesen
-
5. SSW: Was in dieser Woche passiert
Kann man das Baby in der 5. SSW schon im Ultraschall sehen und welche Anzeichen sind in dieser Woche typisch? → Weiterlesen
-
Kuriose akzeptierte und abgelehnte Vornamen
Besondere und kuriose Vornamen: Diese Namen wollten Eltern ihren Kindern geben – und das ist daraus geworden. → Weiterlesen